Schöner Staunen: Unser Bemühen um Nachhaltigkeit

Bei unserem Bemühen die Magica 2020 zu einem rundum “schönen Kongress” zu machen spielt für uns auch das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. In einer Zeit, in der sich viele Menschen ernsthafte Sorgen um den Erhalt der Umwelt und des Klimas machen, wollen wir auch bei der Organisation dieses Kongresses ebenfalls unserer Verantwortung für den Erhalt unserer Lebensbedingungen nachkommen.
Der Ressourcen- und Energieverbrauch vor Ort, die unvermeidbaren Emissionen durch die An- und Abreise der Teilnehmer und Künstler, die Beschaffung von Gütern und Verbrauchsmaterialien, all das sind Themen für die wir bei der Planung des Kongresses möglichst nachhaltige und verantwortbare Lösungen suchen.

Veranstaltungsort mit Green Plan

Grundsätzlich sind wir froh, dass wir mit dem Veranstaltungsforum Fürstenfeld einen Partner gefunden haben, der sich ebenfalls schon seit Jahren mit diesem Thema intensiv auseinandersetzt und für sich einen ambitionierten “Green Plan” als Richtschnur für sein Handeln entwickelt hat. Daher können wir uns darauf verlassen, dass in der Location das Thema Energie- und Ressourcenschonung bereits sehr ernsthaft durch verschiedenste sinnvolle Maßnahmen umgesetzt wird. Zudem wird im Veranstaltungsforum zu 100 % Ökostrom verwendet, der aus den erneuerbaren Energiequellen Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie erzeugt wird. 

Biozertifizierter Gastropartner

Auch im Bereich der Gastronomie haben wir mit der Fürstenfelder Gastronomie und Hotel GmbH einen Partner, der schon seit vielen Jahren stark auf Ökoprodukte setzt. Das Restaurant (inklusive Gartenterrasse und Biergarten) ist seit 2003 bio-zertifiziert und Bioland-Vertragspartner. Ökologisch erzeugte Produkte und Produkte aus fairem Handel werden hier bevorzugt verwendet. Bei der Wahl von Fleisch und Fisch wird auf artgerechte Tierhaltung und nachhaltige Fischerei geachtet.
Auch das Jugendhaus Gelbenholzen in dem unser Jugendcamp stattfindet legt größten Wert auf das Thema Nachhaltigkeit und hat dazu eine Reihe von innovativen Maßnahmen getroffen.

Unsere eigenen Beiträge

Aber auch wir als Kogressveranstalter wollen mit eigenen Maßnahmen Akzente setzen. So bemühen wir uns bei der Beschaffung der Güter, die wir für die Magica2020 benötigen darum, dass diese unter fairen Bedingungen und möglichst nachhaltig produziert werden. Außerdem versuchen wir durch Wiederverwendung von Gütern größeren Mehrwert zu schaffen. So haben wir zum Beispiel mit den Veranstaltern der Vorentscheidungen vereinbart, dass die Lanyards für die Teilnehmerpässe am Ende der Veranstaltungen eingesammelt um bei den Folgeevents wiederverwendet zu werden. Bei Druckprodukten nutzen wir die Möglichkeit zum “Klimaneutralen Druck” im Rahmen des Programms unseres Druckpartners. Soweit möglich verwenden wir für unsere Drucksachen Recyclingpapier.

Auch bei der Planung des Programms versuchen wir den Aspekt der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen; so haben wir es bewusst vermieden, Künstler*Innen zu engagieren, die nur für einen ein paar Minuten dauernden Auftritt auf unserem Kongress “um die halbe Welt” reisen müssen. Billige Flugtickets haben dies in den letzten Jahren zwar möglich gemacht, unter Berücksichtigung des dadurch zwangsläufig entstehenden Klimaschadens halten wir dies jedoch nicht mehr für vertretbar. Zwar wird es auch bei der Magica2020 ein paar wenige Künstler geben, die “aus Übersee” anreisen, jedoch werden diese mehrere Performances geben oder ihre Reise zu unserem Event mit anderen Terminen in Europa kombinieren.

Das größte Problem: Die An- und Abreise

Das größte Problem in Punkto Nachhaltigkeit stellt bei einem großen Kongress natürlich die An- und Abreise der Teilnehmer und Künstler dar. Bei den von uns engagierten Künstlern versuchen wir diese so weit wie möglich zur Anreise per Bahn zu bewegen, auch wenn dies nicht das günstigste Verkehrsmittel sein sollte. Sollte eine Anreise per Flugzeug unausweichlich sein, so leisten wir hierfür eine Ausgleichszahlung an Atmosfair, eine Non-Profit-Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Klimaschäden die durch Flugreisen verursacht werden durch geeignete Maßnahmen in Drittweltländern auszugleichen. So problematisch diese Form des “Ablasshandels” auch ist, sie stellt derzeit die einzige Möglichkeit dar, Klimaschäden durch Flugverkehr zu “reparieren”; für einen Flug von London nach München und retour wird z. B. eine Ausgleichszahlung in Höhe von 12,00 EUR fällig.

Was kann jeder Teilnehmer der Magica tun?

Natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn auch jeder Teilnehmer*in der Magica unsere Bemühungen um einen möglichst nachhaltigen Kongress dadurch unterstützt, dass er/sie selbst auch bei seiner/ihrer Reiseplanung der eigenen Verantwortung gerecht wird. Entweder dadurch, dass als Verkehrsmittel die Bahn gewählt wird oder dass Fahrgemeinschaften mit anderen Teilnehmern gebildet werden. Wir wollen uns auch bemühen, die Teilnehmer*innen unseres Kongresses dabei zu unterstützen: Zur Erleichterung des Auffindens von Mitfahrern für Fahrgemeinschaften wollen wir in sozialen Netzwerken und auf unserer Website geeignete Vernetzungsmöglichkeiten schaffen. Außerdem bemühen wir uns darum, für die Teilnehmer*innen, die per Bahn und mit dem öffentlichen Nahverkehr der Region anreisen durch geeignete Hilfen die Nutzung der Verkehrsmittel vor Ort so einfach wie möglich zu machen. Weitere Informationen hierzu folgen demnächst auf unserer Website.

Wir sind uns bewusst, dass wir trotz dieser Maßnahmen immer noch mehr tun könnten und sind deshalb auch für konstruktive Vorschläge aller Teilnehmer dankbar. Sofern technisch und logistisch möglich, werden wir die Vorschläge gerne umsetzen – ganz im Sinne unseres Mottos “Schöner staunen.”